Apple Keynote Summary

Posted in hamburg by Boris. Published June 8th, 2009

apple

Soeben (19 Uhr – Western Europe Daylight Time) gestartet und von mir mit großen Erwartungen (per Ticker, Audio- und Videostream) verfolgt, hier nun ein kleine Zusammenfassung der wichtigsten News der Keynote:

  • günstigere, schnellere und sparsamere Mac Book Pro’s
  • das aktualisierte 13 Zoll Mac Book gehört nun offiziell auch zur Reihe der Pro’s
  • Mac OS X mit schnellerer Suche, Mail-Zugriff, Browsing, etc. und natürlich viel besser als Windows ;-)
  • Safari 4 – alles besser und im Vergleich zum IE8 unschlagbar (alles nur so wiedergegeben, wie gelesen / gehört [Anm. d. Red.] )
  • Quicktime X mit neuem Interface und… ja eben besser, ne?! (Hardware-Beschleunigung, ColorSync, HTTP-Streaming, etc.)
  • Snow Leopard mit netten neuen Features (Stacks, Finder, Expose – um mal einige Buzz Words loszuwerden)
  • alle Apps in Leopard in 64bit – Technologie
  • OpenCL als Erweiterung von OpenGL um Grafikpower auch für andere Rechenoperationen zu nutzen
  • Exchange-Unterstützung für Mail, iCal, und Address Book
  • iPhone OS 3 (Tethering – iPhone-Netzanbindung mit einem Computer teilen, besserer Mobile Safari, HTML5 Support!, “Find-my-iPhone”, Accessories, In-App Purchases,  etc.) – nächste Woche Mittwoch (17.06.09) zum Download verfügbar
  • das neue iPhone heißt “iPhone 3G S” (wie Speed), sieht aus wie vorher, ist aber schneller, umweltfreundlicher und sparsamer und hat ne neue 3 mp Kamera (leider weiterhin nur auf der Rückseite, kann jetzt aber auch Video), unterstützt Voice Control, besitzt einen digitalen Kompass, kann Data Encryption und wird es als 16 und 32 GB Version geben (Preis für die 8 GB Version wird gesenkt)
  • Release Datum ist der 19. Juni. Eine Woche später dann in Deutschland!

Es gab viele Gerüchte im Vorfeld und wieder einmal unzählige News in der Keynote. Apple hat ordentlich gerockt – leider ohne Steve Jobs! :-/

Google Wave Review

Posted in hamburg by Boris. Published June 7th, 2009

Angefangen mit Google’s Keynote auf der eigenen I/O Developer Conference am 27. Mai in San Francisco hat das Unternehmen in den letzten beiden Wochen wieder für einiges an Wirbel gesorgt. Neben spannenden Topics, HTC/Android Smartphones für alle Teilnehmer der Konferenz sowie der Neuauflage der Android Developer Challenge hat ein Thema für besonders großes Aufsehen gesorgt.

Google Wave

wave

Google Wave ist offiziell ein “[...] internetbasiertes System zur Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit.” Es verbindet kurzgesagt die Vorteile von Emails und Instant Messaging und erweitert diese um einige interessante Features.

Als Teilnehmer des Google I/O Streaming Events in Hamburg gehöre ich zu den Glücklichen, die schon einen intensiven Blick auf das System werfen durften.

Das Konzept hat im Vorfeld für viel Begeisterung gesorgt und ich muss sagen, dass ich dieses auch sehr interessant und gelungen finde. Die bisherige Umsetzung ist allerdings noch nicht wirklich zu gebrauchen. Fairer Weise muss ich jedoch zugeben, dass dies verschiede Gründe hat:

  • bei der momentan erreichbaren Plattform handelt es sich um eine frühe Developer Preview – also eine reine Testversion
  • die Usability des Systems ist nicht sehr intuitiv und es bleibt abzuwarten, ob / wann sich der Standard-User an das Bedienkonzept gewöhnen wird
  • da die Anzahl der freigeschalteten Test-Accounts in meinem Bekanntenkreis recht gering ist, gibt es wenige, mit denen überhaupt per Wave kommuniziert werden kann
  • viele Features wurden bisher einfach noch nicht implementiert oder funktionieren nur teilweise

Dies sind nur einige Punkte, warum die Begeisterungskurve bei vielen Wave-Testern schon nach wenigen Minuten abgeflacht sein dürfte. Definitiv aber hat Google mit der Plattform einige interessante Aspekte aufgeworfen, die ich den eher negative Punkten zuvor entgegensetzen möchte:

  • das Kommunikationskonzept kann bei Menschen mit einem hohen Mail-Aufkommen sicher aufgehen
  • Google Wave ist eine im Browser lauffähige Applikation mit hübscher Optik und netten Ajax- / JavaScript-Features
  • das System soll zum großen Teil Open Source werden und kann so leicht erweitert und individualisiert werden
  • es gibt – wie bei Google üblich – eine umfangreiche API zum schnellen Erstellen von Erweiterungen

Sicher gibt es noch weitere Vorteile, aber auch Dinge die mir leichte Bauchschmerzen bereiten, was die zukünftige Einsetzbarkeit der virtuellen Wellen anbelangt. Sicher aber hat Google gezeigt, was es heißt gutes Marketing zu betreiben und die Internet-Welt in kürzester Zeit aufzurütteln. Bleibt abzuwarten, wie sich das Thema entwickelt und ob es sich im “Produktivbetrieb” behaupten wird.

Ich für meinen Teil lege das Google-Topic zur Seite und freue mich nun erstmal auf den morgigen Tag und die Vorstellung des neuen iPhones. Berichte dazu findet ihr natürlich hier! ;-)

So long…

WebKicker

Posted in hamburg by Boris. Published May 22nd, 2009

Beinahe ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Eintrag vergangen und man könnte meinen “Den Boris, gibt’s den eigentlich noch?”. Na klar gibt’s den noch – und wie! ;-)

Ich könnte jetzt anfangen und erzählen, was alles in den letzten Monate passiert ist, aber würde dies wahrscheinlich in einem Roman enden, den die wenigsten von euch bereit wären zu lesen – jedenfalls nicht im Internet, auf einem Blog.

Genau aus diesem Grund habe ich mir für diesen Beitrag vorgenommen, nicht über Dinge zu reden, die mir geschehen sind oder was sich alles in letzter Zeit verändert hat. Nein, heute schreibe ich über etwas gaaaaanz anderes – über mein kleines, privates WebKicker-Projekt.

“Wie bitte?!” mögt ihr jetzt denken, “Was für’n Ding?!”. Tjaja, im Grunde nichts Aufregendes. Die Idee ist daraus entsprungen, dass IBM im Berliner Tor Center einen (uralten) Kicker-Tisch stehen hat. Dieser wird zwar vor allem von Praktikanten und Diplomanden bedient, aber eben auch von dem ein oder anderen Festangestellten, wie es in meinem Fall zutrifft. Da wird dann schon mal die ein oder andere Pause genutzt, um ein schnelles Spielchen durchzuziehen und so den Händen eine andere Motorik als das ewige Tastaturtippen zu gönnen.

Das Problem an der Sache war bisher allerdings immer, dass man nie einen Überblick darüber hatte, wer gegen wen, wann und mit wievielen Toren gespielt hatte. Ansich natürlich nicht schlimm, aber was macht einen Menschen besser, wenn nicht ein gehöriges Quäntchen Motivation? Eben diese sollte durch mein “Projektchen” entstehen. Ein System, um Punkte, Tordifferenzen, Tendenzen usw. zu tracken und abzuspeichern. Nebenbei war mein Hauptansporn jedoch auch, in meiner Freizeit meine Kenntnisse in Flex und ActionScript 3 zu verbessern. Darüber hinaus war es mir wichtig, das Ganze möglichst einfach zu halten.

Das System kann folglich über ein schlichtes Flex-Interface sowie über eine iPhone WebApplication befüllt werden. Das iTüpfelchen an der Sache: Jedes Spiel – egal ob in der Flex- oder iPhone-Oberfläche hinzugefügt – wird automatisch getwittert. :D

Aber was rede ich, seht selbst: http://www.fruendt-online.de/WebKicker (user: demo / password: demo).

Als nächstes wird das Projekt um die Möglichkeit erweitert, eigene Teams anzulegen und somit für jeden potentiellen Kicker-Spieler nutzbar zu werden.

So long…


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